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Unsere Geschichte - die KVG gestern und heute

1928

Am 25. Januar 1928 erteilt die Stadt Stade den Brüdern Alex und Heinrich Peill die Genehmigung und das Monopol für 20 Jahre für den Betrieb von Stadtbuslinien in Stade. Mit drei Bussen, hochbeinig auf schmalen Reifen daher holpernd, nimmt das Verkehrsunternehmen „Stadt-Omnibus Heinrich Peill“ seinen Betrieb auf und erlebt Anfang der dreißiger Jahre einen ersten Aufschwung, da es das Gebiet der eingestellten Kehdinger Kreisbahn durch eine Omnibuslinie versorgt.

1945 bis 1947

Nach 1945 erteilt die britische Militärregierung den Auftrag zur Einrichtung von sechs Überlandlinien. Bereits 1947 erfolgt die Umwandlung des Verkehrsunternehmens in eine GmbH. Der Aufschwung startet mit zunächst 27 behelfsmäßig umgerüsteten ehemaligen Rotkreuz-Bussen, viel Improvisationstalent und ab 1948 mit genügend Benzin und Öl.

1951

Mit mittlerweile 17 Kraftomnibussen und dem Erwerb von Konzessionen für zwei Überlandlinien, Orts-, Gelegenheits- und Schülerverkehr erlebt das Busunternehmen einen bedeutenden Aufschwung.

1952 – 1966

Die Peill Verkehrsgesellschaft GmbH wird von der Deutschen Bundespost übernommen. Von da an geht es stetig bergauf. Es werden die Linien des Postreisedienstes beim Postamt Stade einbezogen und die Kraftverkehr GmbH -KVG-, so der neue Name des Unternehmens, zieht 1966 in das Betriebsgebäude in der Harburger Straße in Stade ein.

1970

Die KVG übernimmt den Omnibusbetrieb Schmidt in Buxtehude mit dem dortigen Betriebsgelände. Damit steigt die Zahl der Busse auf 52 und 82 Mitarbeiter finden ihr Auskommen bei der KVG.

Außerdem werden Konzessionen für den Berufs- und Gelegenheitsverkehr von der Firma Gerlach in Drochtersen übernommen.

1974

Die KVG übernimmt den Betrieb der Cuxhavener Omnibus-Gesellschaft (COG). Nun befahren 92 Busse der KVG die Straßen im Niederelberaum und die Belegschaftszahl ist auf 179 Mitarbeiter angewachsen.

1980

Die KVG übernimmt den Betrieb der Firma Weigel in Hittfeld.

1981

Die folgenden Jahre stehen ganz im Zeichen des Ausbaus der Zentrale in Stade. Nachbargrundstücke werden erworben und vergrößern das Betriebsgelände erheblich. Werkstatt und Betriebshof werden mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln erweitert. In den Folgejahren entstehen mehrere Niederlassungen in der Region.

1982

Übernahme der Bundesbahn- und Bundespost-Geschäftsanteile der KVG durch die „Vereinigte Bundesverkehrsbetriebe GmbH“ (VBG, Köln). Ziel ist es, das Angebot durch weitere Leistungen und neue Verkehrsaufgaben zu verbessern. Die meisten Schülerverkehre werden in den öffentlichen Linienverkehr integriert; somit stehen die Busse für alle Fahrgäste zur Verfügung.

Die KVG übernimmt das Lüneburger Busunternehmen Ernst Röhlsberger und dessen Betriebsgelände.

1983

Die KVG wird Gesellschafter im Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

1984

Eröffnung des HANSEAT-REISEBÜRO in Hamburg-Harburg.

1985

Einweihung des neuen Betriebshofes in Hittfeld.

1987

Einführung eines Regionaltarifs im gesamten Verkehrsraum der KVG und Angleichung der verschiedenen Tarife. Gründung der Tarifgemeinschaft Stade-Hamburg mit der DB und dem HVV.

Einweihung des neuen Betriebshofes in Buxtehude.

1988

Die KVG übernimmt den Omnibusbetrieb Karpinski und dessen Betriebsgelände in Soltau.

1989

Eröffnung des HANSEAT-REISEBÜRO in Hamburg (Innenstadt).

1990

Einführung des elektronischen Zahlungssystems FAHRSMART in Lüneburg.

Einweihung des neuen Betriebshofes in Lüneburg.

1992

Beitritt zum Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN).

1993

Einrichtung des Stadtverkehrs in Winsen (Luhe).

Gründung „DER Hanseat Reisebüro GmbH“ (Hamburg).

1996

Nach der VBG übernehmen die Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE) mit Sitz in Celle und die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe Weser GmbH (EVB) in Zeven die Geschäftsanteile der KVG.

2004

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 erfolgt die Einbindung der Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg in das Tarifgebiet des HVV.

2007

Die Osthannoversche Eisenbahn AG wird ein Unternehmen der Arriva-Gruppe (in Dtl. “Arriva Deutschland GmbH”, 2003 gegründet). Als 60prozentige Tochter der OHE geht auch die KVG Stade GmbH & Co. KG in die Arriva-Gruppe über.

2011

Die Arriva Deutschland GmbH wird durch ein Konsortium unter Führung der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato Italiane erworben und in NETINERA Deutschland GmbH umbenannt.

2014

Die Busgesellschaften, an denen die OHE beteiligt ist, gründen eine Bussparte innerhalb der OHE. Die VOG tritt in die Gesellschafterrolle der OHE ein und übernimmt 60% der Geschäftsanteile an der KVG.